Lamellentüren einbauen – Vielseitig einsetzbar in Nischen, Garderoben und Schrankwänden

Handwerker Lamelle

Egal, ob Sie ungenutzte Nischen in praktische Einbauschränke verwandeln möchten, sich den Traum vom begehbaren Kleiderschrank erfüllen wollen oder das Renovieren alter Schranktüren auf Ihrer To-Do-Liste steht: Lamellentüren aus Holz lassen sich im Handumdrehen selbst einbauen. Die schicken Allrounder sind in den verschiedensten Abmessungen erhältlich und eröffnen Ihnen nahezu unbegrenzten Spielraum für vielseitige Heimwerkerprojekte. Zumal offene Lamellen nicht nur durch eine moderne Optik überzeugen, sondern zugleich für eine gute Belüftung sorgen. Bevor Sie loslegen, geben wir Ihnen in unserem Guide hilfreiche Tipps – inklusive der Empfehlung von Werkzeugen, die Ihnen die Arbeit erleichtern werden.

Lamellentüren einbauen – Checkliste für Ihr Heimwerkerprojekt

Lamellentüren einbauen und mit wenigen Handgriffen wohnliche Möbel gestalten klingt ganz nach Ihrem Geschmack? Wie bei jedem anderen Heimwerkerprojekt kommt es hierbei auf eine gewissenhafte Vorbereitung und die richtigen Werkzeuge an. Folgendes sollten Sie beim Möbelbau in unmittelbarer Griffnähe haben:

  • Bleistift zum Anzeichnen
  • Zollstock
  • Pinsel
  • Schraubzwinge oder Akkuschrauber
  • Handsäge
  • Holzleim
  • Schleifpapier
  • Türgriffe und -beschläge
  • Je nach gewünschtem Modell: Laufschienen, Scharniere oder Möbelbänder
  • Last but not least: Lamellentüren in den passenden Maßen
  • Optional: Holzfarbe
Lamellentür

Lamellentüren einbauen – Individuelle Gestaltungsoptionen für Ihre vier Wände

Ein Highlight von selbst eingebauten Türen im Lamellenlook: Sie bieten Ihnen eine Fülle von flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten. So kommt die individuelle Holzmaserung bei unbehandelten Lamellen besonders gut zur Geltung und sorgt für ein natürliches Flair in Ihrem Zuhause, während Sie mit einem Farbanstrich in Weiß zeitlose Eleganz schaffen, die mit den verschiedensten Einrichtungsstilen harmoniert. Ihrer Kreativität sind mit Lamellentüren praktisch keine Grenzen gesetzt! Auch ausrangierten Möbelstücken können Sie durch die angesagte Lamellenoptik im Nu zu neuem Glanz verhelfen. Achten Sie in jedem Fall auf eine einwandfreie Verarbeitung und robustes Holz, damit Ihre Schränktüren eine lange Lebensdauer aufweisen.

Lamellentüren

Hinsichtlich der Ausführungen gibt es wichtige Unterschiede, die Sie bedenken sollten, bevor Sie Ihre Lamellentüren einbauen. Mit den schrägstehenden Lamellen von offenen bzw. lichtdurchlässigen Lamellentüren profitieren Sie von einem mediterranen Ambiente und einer ausgezeichneten Luftzirkulation im Schrankinneren. Das ist besonders bei der hohen Luftfeuchtigkeit in den warmen Sommermonaten von Vorteil, verhindert muffige Gerüche und beugt der Schimmelbildung vor – ideal für Ihren Kleiderschrank! Geschlossene Lamellentüren punkten dagegen mit ihren staubabweisenden Eigenschaften und bieten sich an, um Dokumente diskret zu verstauen, Lebensmittel trocken zu lagern oder zusätzlichen Stauraum im Außenbereich zu schaffen.

Lamellentüren als Schiebetüren einbauen

Hervorragend für kleine Wohnungen und herausfordernde Raumsituationen geeignet: Wenn Sie Ihre Lamellentüren als Schiebetüren einbauen, verschenken Sie keinen Zentimeter, da die leichtgängigen Türen zum Öffnen keinerlei Platz beanspruchen. Hier kommen unsere Tipps für Heimwerker:

  • Sie möchten sich den Zuschnitt mit der Säge sparen und auf Nummer sicher gehen? Achten Sie bereits beim Bau des Einbauschranks darauf, dass die Höhe der Türöffnung mit der Länge Ihrer Lamellentüren übereinstimmt. Allerdings lässt sich die Türhöhe bei vielen Laufschienensystem im Nachhinein noch anpassen.
  • Damit die Türen problemlos aneinander vorbeilaufen können, benötigen Sie mindestens zwei hochwertige Laufschienen. Diese können Sie entweder oberhalb der Schrankelemente an der Decke befestigen oder an der oberen Kante Ihres Einbauschranks.
  • Gleitschuhe stabilisieren die Türkonstruktion und ermöglichen eine exakte Führung entlang der Schienen.

Lamellentüren als Drehtüren einbauen

Drehtüren zählen zweifellos zu den Klassikern unter den Schranktüren, und das aus gutem Grund: So haben Sie bereits beim Öffnen den perfekten Überblick über beide Schrankhälften – besonders praktisch, wenn Sie Ihre Garderobe zuvor minutenlang nach dem passenden Outfit durchwühlen mussten. Auch bei Dachschrägen sollten Sie lieber die traditionelle Türvariante wählen, da sich eine Schiebetür nicht vollständig öffnen ließe. So gehen Sie vor:

DIY Lamellentür
  • Der erste Schritt, um Lamellentüren als Drehtüren einbauen zu können, ist das Anbringen von Scharnieren an den Schrankwänden. Der Abstand zwischen den Beschlägen sollte einen Meter nicht überschreiten. Topfscharniere sind eine praktische Wahl, weil Sie in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Öffnungswinkel erhältlich sind. Bohren Sie nicht zu tief und entscheiden Sie sich dementsprechend für eher kurze Schrauben.
  • Zeichnen Sie die Höhe der Scharniere auf den Lamellentüren an und messen Sie alles noch einmal gründlich nach, bevor Sie dort die Gegenstücke befestigen und die Schranktüren einhängen.
  • Wie möchten Sie Ihre Türen verschließen? Türgriffe können Sie einfach auf gewünschter Höhe anschrauben. Bei Türbändern reichen Magnetverschlüsse aus, die Sie an der oberen und unteren Schrankkante montieren.

Die praktischen Vorteile von Türen im Lamellenlook haben es Ihnen angetan? Bei Jungbluth in Neuss finden Heimwerker ein abwechslungsreiches Sortiment an dekorativen Lamellentüren, um Nischen und Schrankwände gekonnt aufzupeppen – allesamt aus qualitativem und widerstandsfähigem Holz. Amerikanische Kiefer, nordische Fichte oder Ramin: Mit welchem Material möchten Sie Ihr Zuhause veredeln? Gerne beraten wir Sie zu unseren Holzsorten, damit Sie lange Freude an Ihrem individuellen Einbauschrank haben. Besuchen Sie unseren Holzfachhandel in Neuss bei Düsseldorf oder stöbern Sie bequem von zu Hause aus durch unsere exklusiven Holzprodukte!